About

Bereits während der Studienzeit am Tiroler Landeskonservatorium Innsbruck (Prof.in Gabriele Erhard) und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, an der er das Masterstudium im Opernfach mit Auszeichnung abschloss (Prof. Karlheinz Hanser), konnte sich Martin F. Lechleitner als Contino Belfiore/Finta Giradiniera, Knusperhexe/Hänsel&Gretel, als Beppe/Pagliacci und Don Basilio/Nozze di Figaro präsentieren. 2017 debütierte er am Tiroler Landestheater als Nathanael/Les contes d`'Hoffmann und als Tamino/Zauberflöte im Schlosstheater Schönbrunn. Im Operettenfach debütierte er als Alfred/Fledermaus beim Coburger Operettensommer, am Theater der Musikalischen Komödie in St. Petersburg (Operettengala) und als Graf Gustl von Pottenstein bei der erfolgreichen Land des Lächelns - Produktion der Seefestspiele Mörbisch 2019. In der letzten Saison gab er sein Debüt als Pedrillo/Entführung aus dem Serail an der Den Jyske Opera Aahus. 

Eine weitere interessante Facette des jungen Künstlers ist das Genre der Musik der 20er und 30er Jahre, mit dem er als Sänger des Divertimento Viennese regelmäßig auf den großen Wiener Bällen gastiert (Kaffeesiederball, Wiener Ball der Wissenschaften, Ball der Wiener Philharmoniker u.a.). 

Mit großer Leidenschaft widmet sich Martin Friedrich Lechleitner dem Liedgesang. Neben Projekten in Zusammenarbeit mit dem Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum führten ihn Liederabende u.a. nach Athen (Theocharakis Foundation) und Bayreuth (Villa Wahnfried). Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn auf diesem Gebiet mit der Pianistin Annette Seiler, mit welcher er u.a. auf historischen Instrumenten des Ferdinandeum in Innsbruck konzertiert.   

 

Ebenso engagiert beschäftigt sich der Tenor mit der Musik des 20. Jahrhunderts und mit Neuer Musik. Hervorzuheben ist seine Interpretation von Schönbergs Pierrot Lunaire. 2018 wirkte er als Wilfried Owen in der Weltkriegs-Oper "Strange Meeting" des Komponisten Norbert Zehm mit. Des weiteren bringt er Werke aufstrebender Komponisten seiner Generation zur Uraufführung. 

Das Jahr 2021 ist ganz der zeitgenössischen Musik gewidmet. Neben der Wiederaufnahme der Oper Strange Meeting in einer ergänzten Version durch einen Prolog des Komponisten, ist Martin Lechleitner als Snaut in der Sience-Fiction-Oper Solaris von Dai Fujikura an der Neuen Oper Wien, sowie in der Uraufführung von "Inkognito Royal" des dänischen Komponisten Karsten Fundal ein weiteres Mal an der Den Jyske Opera in Aarhus zu Gast. Ein weiteres spannendes Rollendebüt erwartet ihn am Landestheater Eisenach, in dem er in der Partie des Scipio in Johann Christian Bachs letzter Oper "La clemenza di Scipione", erstmals seit der Uraufführung inszeniert, zu erleben sein wird. 

Martin_Lechleitner5gro%C3%9F_cJuliaWesel

"Martin Lechleitner (Snaut) bietet neben Showstarqualitäten auch einen hellen, intensiven Tenor"

Solaris / Dai Fujikura - Neue Oper Wien, Der Standard,

08.04.2021, Stefan Ender

"Martin Lechleitner spielt einen verführerischen Contino Belfiore mit elegantem, tenoralem Schmelz."

La finta Giardiniera - TLK, Kronenzeitung Innsbruck,

05.05.2016, Thomas Nussbaumer

"Berührend entwickelt sich das "Ja, Herr, ich glaube" aus dem Johannes-Evangelium - als eindrucksvoller Dialog zwischen Chor und Tenor (ausgezeichnet: Martin Lechleitner)."

Oratorio de Noel, Starnberger Merkur,

28.12.2016, Christine Cless-Welsle

"Ob Beethoven oder Schumann, die Facetten enttäuschter bzw. hoffnungsloser Liebe auslotend, Lechleitners Stimme war erfüllt von tiefsten Emotionen und höchster Expressivität."

Liederabend - Mozart/Beethoven/Schumann, Tiroler Tageszeitung, 07.10.2017, Markus Hauser