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In der vergangenen Spielzeit gastierte Martin Lechleitner als Artist in Residence an der Oper Chemnitz, wo er u. a. als Dancaïre in Georges Bizets Carmen, als Wirt Pasek in Janáčeks Příhody lišky Bystroušky und als Pedrillo in Mozarts Die Entführung aus dem Serail  zu hören war. Ebenso gastierte er in der Wiederentdeckung von Johann Christian Bachs Oper La clemenza di Scipione am Staatstheater Meiningen/Eisenach in der Titelrolle, für welche er von der Presse hoch gelobt wurde. Es folgten Gastengements als Belmonte in einer Kinder-Produktion des Theater an der Wien und als Michelis in Bohuslav Martinůs Oper The Greek Passion am Theater Osnabrück.

 

Bereits während der Studienzeit am Tiroler Landeskonservatorium Innsbruck (Prof.in Gabriele Erhard) und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, an der er das Masterstudium im Opernfach mit Auszeichnung abschloss (Prof. Karlheinz Hanser), konnte sich Martin Lechleitner als Contino Belfiore/Finta Giradiniera, Hans/Weiße Rose, als Beppe/Pagliacci und Don Basilio/Le Nozze di Figaro präsentieren. 2017 debütierte er am Tiroler Landestheater als Nathanael/Les contes d`'Hoffmann und als Tamino/Zauberflöte im Schlosstheater Schönbrunn. Im Operettenfach debütierte er als Alfred/Fledermaus beim Coburger Operettensommer, am Theater der Musikalischen Komödie in St. Petersburg (Operettengala) und als Graf Gustl von Pottenstein bei der erfolgreichen Land des Lächelns - Produktion der Seefestspiele Mörbisch 2019. Anschließend folgte sein Debüt als Pedrillo/Entführung aus dem Serail an der Den Jyske Opera Aahus. 

 

Mit großer Affinität beschäftigt sich der Tenor mit der Musik des 20. Jahrhunderts und Neuer Musik. Er wirkte als Wilfried Owen in der Weltkriegs-Oper Strange Meeting von Norbert Zehm mit und jüngst ein weiteres Mal an der Dänischen Nationaloper in der Uraufführung der Oper Inkognito Royal von Karsten Fundal. In der österreichischen Erstaufführung von Dai Fujikuras Science-Fiction-Oper Solaris war er als Snaut an der Neuen Oper Wien zu erleben. Im Festspielsommer 2023 folgt mit der Brecht-Oper Die Judith von Shimoda des argentinischen Star-Komponisten Fabián Panisello eine weitere Urauffühung und gleichzeitig sein Debüt bei den Bregenzer Festspielen

Eine weitere interessante Facette des jungen Künstlers ist das Genre der Musik der 1920er und 30er Jahre, mit dem er als Sänger des Divertimento Viennese regelmäßig auf den großen Wiener Bällen gastiert (Kaffeesiederball, Wiener Ball der Wissenschaften, Ball der Wiener Philharmoniker, Wiener Opernball u.a.). 

Mit großer Leidenschaft widmet sich Martin Lechleitner dem Liedgesang und der Aufführungspraxis Alter Musik. Neben Projekten mit historischen Tasteninstrumenten in Zusammenarbeit mit den Tiroler Landesmuseen und des KHM Wien führten ihn Konzerte u.a. nach Athen (Theocharakis Foundation), Vaduz und Bayreuth (Haus Wahnfried).  Martin Lechleitner wird aktuell von KS Michael Schade stimmlich beraten.

In seiner Heimatstadt Landeck ist Martin Lechleitner künstlerischer Leiter der Konzertreihe HORIZONTE und folge in dieser Funktion dem Flötisten Karl-Heinz Schütz nach.

"Martin Lechleitner (Snaut) bietet neben Showstarqualitäten auch einen hellen, intensiven Tenor"

Solaris / Dai Fujikura - Neue Oper Wien, Der Standard,

08.04.2021, Stefan Ender

"Berührend entwickelt sich das "Ja, Herr, ich glaube" aus dem Johannes-Evangelium - als eindrucksvoller Dialog zwischen Chor und Tenor (ausgezeichnet: Martin Lechleitner)."

Oratorio de Noel, Starnberger Merkur,

28.12.2016, Christine Cless-Welsle

"Ob Beethoven oder Schumann, die Facetten enttäuschter bzw. hoffnungsloser Liebe auslotend, Lechleitners Stimme war erfüllt von tiefsten Emotionen und höchster Expressivität."

Liederabend - Mozart/Beethoven/Schumann, Tiroler Tageszeitung, 07.10.2017, Markus Hauser

"Martin Lechleitner empfiehlt sich als vergebender und die Liebe offenbar mehr als den Krieg schätzender Scipio für größere Aufgaben im Mozart-Fach"

La Clemenza di Scipione / J.C. Bach - Staatstheater Meiningen,

NMZ Online18.10.2022, Roland Dippel

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"Martin Lechleitner spielt einen verführerischen Contino Belfiore mit elegantem, tenoralem Schmelz."

La finta Giardiniera - TLK, Kronenzeitung Innsbruck,

05.05.2016, Thomas Nussbaumer

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